Leistungen

Lichtrufanlagen

Eine Lichtrufanlage wird in der Regel in Krankenhäusern oder Pflegeheimen von Patienten genutzt um das Pflegepersonal zur Hilfe zu rufen. Anfang des 19. Jahrhunderts bestanden die ersten Rufanlagen aus mechanischen Systemen wie Seilzügen. Etwas später wurden auch Klingeln oder Glocken verwendet. Seit den 60ger Jahren gibt es elektromechanische Lichtrufanlagen die ein freies Sprechen am Bett ermöglichten.

Mittlerweile haben sich diese Anlagen zu komplexen Systemen der Informations-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik entwickelt, da die allgemeine technische Weiterentwicklung das Zusammenwachsen verschiedener Systeme ermöglicht. Für das Planen, Errichten und Instandhalten bedarf es daher qualifizierter Fachplaner und ein gut eingewiesenes Bedienpersonal, damit der tägliche Betrieb störungsfrei gewährleistet werden kann. Lichtrufanlagen sind eigenständige Anlagen, die über ein eigenes unabhängiges Leitungsnetz verfügen, das von Geräten der Rufanlage selbst gesteuert und überwacht wird, und werden heutzutage üblicherweise in folgenden Einrichtungen verwendet:

  • in Krankenhäusern
  • in Alten- oder Seniorenwohnheimen
  • in Pflegeheimen
  • in Justizvollzugsanstalten (JVA)

Eine einzige Infrastruktur kann dabei neben dem tatsächlichen Lichtruf (umgangssprachlich „Schwesternruf“) auch Signale von elektroakustischen Anlagen (ELA), Telefonie mit ISDN-Leistungsmerkmalen, Abrechnung und einen Internet Zugang verarbeiten.

Aufgrund der gleichen Zielsetzung wie zum Beispiel bei Brandmeldeanlagen, nämlich dem Schutz von Menschenleben und der Unversehrtheit, müssen auch beim Planen und Errichten von Lichtrufanlagen die gleichen Maßstäbe angewendet werden. Das Büro Müller & Bleher steht Ihnen auf diesem Feld der Elektrotechnik mit qualifizierten Mitarbeitern zur Seite.

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