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Hauptverwaltung Schwenninger BKK, Villingen-Schwenningen

Zugegeben, für Planer mag die Aufgabe nicht die außergewöhnlichste sein: den Neubau eines Verwaltungsgebäudes für eine Krankenkasse zu errichten. Dass Architektur aber gerade bei solchen „Standardaufgaben“ überraschen kann, beweist die Hauptverwaltung der Schwenninger BKK. Einer großen Klammer ähnlich, umfasst das viergeschossige Bürogebäude ein zweigeteiltes Atrium, das sich zu einem vorgelagerten See hin öffnet.

Durch die vollständig verglaste Fassade wirken aber auch die Innenräume radikal offen, selbst die Trennwände innerhalb der Büros bestehen aus Glas – ein durch und durch transparenter Körper also, wären da nicht die geschosshohen, drehbaren Sonnenschutzelemente aus feinen, unregelmäßig angeordneten Aluminiumstangen, die selbst im geschlossenen Zustand den Blick nach außen wie durch einen Wald aus Schilf gewähren. Als zusätzliche Licht- und Sichtfilter sind im gesamten Gebäude rote, frei verschiebbare Stoffbahnen vor die Glaswände gehängt. Somit gleicht das Gebäude einem Organismus, der sich in Abhängigkeit von seiner Umgebung immer wieder öffnen und schließen kann.

Projektdaten

  • Bauherr:Schwenninger Betriebskrankenkasse
  • Architekt:Wulf+Partner, Stuttgart
  • Fläche (BGF):ca. 10.500 m²
  • Leistungsphasen:2 – 8
  • Fertigstellung:2005

Planungsumfang

  • 20 kV – Schaltanlage
  • 20/0,4 kV – Transformatoren (630 kVA)
  • 0,4 kV – Notstromaggregat (170 kVA)
  • 0,4 kV – USV ; 0,4 kV – AV-/SV – Unterverteiler
  • Elektroinstallation in Bustechnik Luxmate: Beleuchtungs- u. Jalousiesteuerung
  • Sicherheitstechnik: Einbruch- Brandmeldeanlage, Videoüberwachung
  • Datentechnik ca. 1.000 Endgeräte
  • Telefonanlage für 300 Teilnehmer (VoIP, DECT-Anlage)
  • Aufzug (1 x 1.600 kg) Lastenaufzug (1 x 1.000 kg)

 

Kontaktinfos

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